Lavendel

LAVENDEL

(LAVANDULA ANGUSTIFOLIA)

Allgemeines

Andere Namen: Balsam, Balsamblümli, Bettstroh, Fanda, Flander, Hirnkraut, Kleiner Speick, Lavandel, Lavander, Narden, Nervenkraut, Nervenkräutel, Römischer Thymian, Schwindelkraut, Speick, Spikatblüten, Spiklavendel, Tabaksblüten

Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)

Inhaltsstoffe
Lavendel enthält über 40 verschiedene0 ätherische Öle wie Linalylacetat, Linalool, β-Ocimen, aber auch Gerbstoffe, Cumarinderivate (gerinnungshemmend, ähnliche Struktur wie Vitamin K), Flavonoide, Kampfer, Phytosterole und Saponine.
Diesen Inhaltsstoffen verdankt der Lavendel, dass ihm vor allem eine beruhigende, aber auch desinfizierende Wirkung zugesprochen wird.

Klammer

Besonderheiten & Anwendung

Sammeln
Gesammelt werden vor allem die Blüten. Man kann das Sammeln vor allem nach der 1. Blüte aber auch gleich für den Sommerschnitt nutzen, dann blüht der Lavendel im September noch einmal.

Manche Lavendelarten (z. B. Speik-Lavendel, Schopf-Lavendel) haben einen sehr hohen Anteil an Kampfer und sollten daher nicht innerlich verwendet werden!

Verwendung
Schon die Griechen und Römer haben Lavendel nicht nur für ihr Badewasser genutzt. Auch im Mittelalter ist Lavendel ein wichtiges Heilkraut.
Neben der innerlichen und äußeren Anwendung ist Lavendel auch als Duftsäckchen für den Kleiderkasten oder im Schlafzimmer beliebt. Außerdem eignet sich Lavendel auch besonders gut zum Räuchern.

Anwendung in der Küche
Bei der Verwendung in der Küche ist darauf zu achten, dass Blüten von Lavendel, angustifolia oder officinalis verwendet werden.

Auch gegen
Heilpflanzen gibt es Allergien und Unverträglichkeiten. Ebenso können Wechsel- und Nebenwirkungen auftreten!

Heilpflanzen unterstützen unseren Körper, ersetzen aber keinen notwendigen Arztbesuch!

Bitte immer nur Pflanzen sammeln, die eindeutig bestimmt werden können

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